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Was ist eine Baufinanzierung?

Verbraucher, die ein Haus bauen oder kaufen möchten, verfügen oft über nicht genügend Kapital. Eine Baufinanzierung hilft ihnen, sich den Traum von einem Eigenheim zu erfüllen. Das Immobiliendarlehen zahlen sie anschließend viele Jahre lang in Monatsraten ab.

Baufinanzierung: Für Bauen und Kaufen gleichermaßen geeignet

Bei einer Baufinanzierung handelt es sich um einen Immobilienkredit, der zum Hausbau oder zum Erwerb eines Grundstücks, Hauses oder einer Eigentumswohnung vergeben wird. Sie unterscheidet sich in einigen wesentlichen Punkten von klassischen Ratenkrediten:

 

  • Sie wird ausschließlich für Immobilien ausgereicht.
  • Die Darlehenssumme ist deutlich höher als bei herkömmlichen Krediten.
  • Sie hat eine sehr lange Laufzeit. Üblich sind Zeiträume von zehn oder zwanzig Jahren oder mehr.
  • Wegen der verglichen mit anderen Krediten deutlich längeren Vertragsbindung erhalten Darlehensnehmer meist für zehn Jahre einen festen Zinssatz.

Wo man eine Baufinanzierung abschließen kann

Baufinanzierungen werden von vielen Banken angeboten oder speziellen Dienstleistern vermittelt. Manche Direktbanken haben ebenfalls Hauskauffinanzierungen in ihrem Portfolio. Darüber hinaus gibt es Bausparkassen, die Bausparverträge zum Aufbau von Eigenkapital offerieren. Dieses kann dann später zur Hauskauffinanzierung oder zum Bauen verwendet werden. Bevor Bausparer oder Kreditnehmer eine Immobilienfinanzierung in Anspruch nehmen, sollten sie unbedingt einen Anbietervergleich durchführen. Denn die Kreditinstitute unterscheiden sich teilweise erheblich in ihren Konditionen. Die Verträge haben unterschiedliche Laufzeiten und Zinssätze. Bei den hohen Kreditbeträgen können sich schon geringfügig abweichende Zinssätze erheblich auf die zu zahlende Gesamtsumme auswirken.

In vielen Fällen besteht noch die Möglichkeit, am Ende der Zinsbindungsfrist eine Anschlussfinanzierung zu erhalten. Die Beantragung von Baufinanzierungen bei Direktbanken erfolgt nur über das Internet, die Kreditberatung per Telefon. Hat der Kreditnehmer den Vertrag unterzeichnet, wird der Kreditgeber als Eigentümer der Immobilie ins Grundbuch eingetragen. Und erst dann gelöscht, wenn das erhaltene Darlehen vollständig abbezahlt ist.

​Wie hoch die Hauskauffinanzierung sein sollte

Um einen zinsgünstigen Baukredit zu erhalten, muss der Kreditnehmer über Eigenkapital verfügen. Als positiv bewertet werden 20 bis 30 % der Darlehenssumme. Je mehr Eigenkapital vorhanden ist, desto niedriger kann der aufgenommene Baukredit sein. Außerdem erhält der Kreditnehmer dann bessere Konditionen wie beispielsweise einen niedrigeren Tilgungszinssatz. Von seiner besseren Verhandlungsposition einmal abgesehen.

Um herauszufinden, wie viel Kapital Sie als Baufinanzierung aufnehmen müssen, rechnen Sie alle Kosten Ihres Bauvorhabens und sämtliche voraussichtlich anfallenden Nebenkosten zusammen. Und ziehen von dieser Summe das vorhandene Eigenkapital ab. Kalkulieren Sie bei der Berechnung des benötigten Kreditbetrages bitte die Hausbau- oder Kaufnebenkosten großzügig. Zu den bei einem Hauskauf anfallenden Nebenkosten gehören beispielsweise Notarkosten, Kosten für den Eintrag ins Grundbuch, Grunderwerbssteuer, Maklerkosten und je nach Zustand der erworbenen Immobilie eventuell erforderliche Renovierungskosten.

Darüber hinaus kann sich die veranschlagte Gesamtsumme zusätzlich um schwer kalkulierbare und unvorhergesehene Nebenkosten erhöhen. Der Grund: Der Erhalt einer Nachfinanzierung kann je nach Anbieter unter Umständen teuer oder problematisch werden. Um eine höher veranschlagte Kreditsumme abzusichern, vereinbaren Sie bei Abschluss Ihres Darlehensvertrages am besten noch eine Sondertilgung. Mit diesen außerplanmäßigen zusätzlichen Beträgen können Sie Ihre höhere Kreditsumme schneller abbezahlen. Um ganz sicher zu gehen, lassen Sie sich am besten von einem Baufinanzierungsexperten beraten.